HOTEL WESTFALENHOF
mit Appartementhaus HEIMBURG
Familie Ringstmeyer

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Friesenstraße 24 * 26571 Juist
Telefon 04935/9122-0 oder /888899
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Der Westfalenhof und seine Geschichte

Die Anfänge - Juist im Jahre 1893 ein Badeort im Aufbau:
> Die Warmbadeanstalt (Haus Almut) ist im letzten Jahr vergrößert und den Gegebenheiten
  angepasst worden.
> Inselarzt Dr. Enno Arends entschließt sich, auf der Insel sesshaft zu werden.
> Lehrer und Posthalter Otto Leege bezieht mit seiner Familie ein neues Haus im Westerhook
  die Villa Postale (Mutter Eva).
> Fotograf Fritz Gärtner eröffnet neben Norderney auf Juist ein Filiale und errichtet ein hölzernes
  Gebäude an der späteren Friesenstraße (Blumen-Fischer).

Historie-1893-C.P.Freese+Familie

In diesem Jahr kommt ein 27-jähriger Mann voller Ideen nach Juist.
Dieser Mann heißt Claas Peter Freese (* 25.01.1866) aus Hage bei
Norden, verheiratet mit Gesine Freese, geb. Gerdes (* 13.09.1869).
Er war ein Waisenkind und hatte zwei Geschwister.
Von seinen Eltern hat er 8.000 Taler geerbt.
Studierte in Aurich Lehramt, schulte anschließend in Großheide
zum Kaufmann um und machte in Berlin seinen Zuschneidemeister.

Historie-1893-C.P.-Ladenlokal-Pabst

Er hat sich im Hause von Herrn Pabst (Hotel Pabst) ein Ladenlokal
für den Sommer gemietet, direkt am Aufgang zum Strand.

Historie-1894-C.P.-Geschäft

Claas Peter Freese, auf Juist nur C. P. genannt, konnte schon
im Jahr 1894 ein eigenes Geschäftshaus (lage Strandburg)
in der Friesenstraße errichten. Er wohnte mit seiner Familie
zur Miete bei Frau Sanitätsrat Reinhard (heute Haus Worch)
gegenüber seinem Geschäft.

1895 lesen wir in seiner Werbeanzeige im Badeprospekt:
"Wohlassortiertes Lager an Manufaktur-, Mode-, und Weißwaren, Damen- und Kindermäntel, Regen-
und Sonnenschirme, Corsets, Handschuhe, Strümpfe, Hüte und Mützen sowie eine reiche Auswahl
in Badeartikel, nur Neuheiten 1. Ranges. Alle vorkommenden Reparaturen und Aufbügeln von
Kleidung wird in eigener Werkstatt unter Garantie schnellstens angefertigt - C. P. Freese, Hage/Juist."


Im selben Jahr holt er seinen in Berlin kennen gelernten Freund, Schneidermeister Adolf Riepen,
nach Juist, der für ihn arbeitet. Riepen heiratete später die Tochter des Inselvogts Schlanstedt
und wurde hier im Jahre 1908 sesshaft, er baute die Villa Auguste.

Historie-1896-C.P.-Strandkörbe

1896 verschaffte sich C. P. ein zweites Standbein.
Strandkörbe und Zelte vermietete er als “Wohnung am Strande”.
Eigene Strandwärter sorgten für die Aufsicht.
150 Strandzelte nannte er sein eigen, die er auch
zum Festland in alle Teile Deutschlands verkaufte.

Durch die verzögerte Festsetzung des Bebauungsplanes auf der Insel, trat 1896/97 eine vollständige
Stockung in der Bautätigkeit ein, mehrere Bauherren mussten von ihren Vorhaben Abstand nehmen.
Aber begünstigt durch den milden Winter entstanden in der kurzen Zeit
von September 1897 bis Juni 1898 sechs große Logierhäuser und Villen.


Folgende Häuser und Hotels wurden gebaut:
- Kurhaus, - Villa Girardet (Juister Hof), - C. P. Freese (Hotel Fresena),
- Victor Witte (Landhaus Daheim), - Johann Siefkens (Remmers),
- Rühaak und Sieboldts (Wiking/Rosendahl), sowie Haus Aden.


Am 24. August 1897 hat C. P. die Chance, sein Geschäft zu erweitern.
Pastor a. D. Iderhoff aus Aurich ließ durch Herrn v. Kralic, dem Ehemann von Rosa Riedel,
seine günstig gelegenen Bauplätze einzeln verkaufen. C. P. erwirbt bei dem Verkauf im
Hotel Itzen gleich mehrere Grundstücke, so unter anderem an der Strand- und Friesenstraße.

Historie-1898-Fresena-Neubau

Umgehend begann C. P. mit dem Bau eines Geschäftshauses
direkt östlich an sein Ladengeschäft angrenzend. Ein Haus im
großstädtischen Stil mit einem 40 Meter langen Ladenlokal und
30 bequem und komfortabel eingerichteten Logierzimmern.

"Größtes Kaufhaus am Platze,
Vornehmste Lage im Mittelpunkt des Ortes,
Haus 1. Ranges"

Historie-1897-Hotelbauten-2

C. P. erweiterte sein Warenangebot um Tabakwaren, Delikatessen
und Lebensmittel, führte eine vollständige Drogerie mit Artikeln für
Zahn- und Mundpflege, Krankenutensilien und Heilspülgeräten.
Er lieferte auch komplette Wohnungseinrichtungen und Aussteuern.

Auch Gerhard Gerdes, der Bruder von Gesine Freese, kam 1897 zur Insel und
betrieb die Wilhelmshöhe, ein Café zwischen dem Dorf und dem Kalfarmer gelegen.
Später baute sich Gerdes auf Juist ein Pensionshaus (heute Meyenburg/Ostdorf).

Apotheker de Boer aus Norden richtete eine Apotheke im Dorf im Hause von de Vries & Wiers ein.
Durch diese Neubauten und die teilweise Vergrößerung vorhandener Häuser ist der Ort derart
gewachsen, dass das Bad Juist ein Drittel Gäste mehr aufnehmen kann als im Vorjahr.
Durch diese Situation kann die Gemeinde als solches keineswegs als
besonders leistungsfähig bezeichnet werden.

Historie-1898-Ort-Warmbad

Sie steht unter Zugzwang und plant den Bau einer
neuen Warmbadeanstalt und einer Pferdebahn
von der Landungsbrücke ins Dorf.

In hygienischer Sicht wird von der Einführung
des Delfter Tonnensystems Abstand genommen
und eine Kanalisation geplant.

Historie-1898-Warmbad

Im Jahre 1899 wurde die Badeanstalt "Warmbad"
in Betrieb genommen und erhielt das Wasser aus
der offenen See, das mittels Dampfkraft und später
durch elektrische Pumpen befördert wurde.

In dem Haus "Neue Post", dann Villa Postala genannt, wird der Entwicklung entsprechend
auch die Einrichtung verbessert; es gibt einen Vorraum, Schalter, Abfertigung und Paketraum.
In diesem Jahr verlegt die Kaiserliche Post auf der Insel auch die ersten Telefonkabel
- ein Ortsfernsprechnetz und mit Sprechmöglichkeiten nach dem Festland wird eingerichtet.
Die Vermittlung wird in der Villa Postala untergebracht.
Nach den Badeprospekten der damaligen Zeit gibt es unter anderem folgende Anschlüsse:
Nr. 1 - Hotel Rose (Nordseehotel), Nr. 2 - C. P. Freese (Hotel Fresena),
Nr. 3 - Claasens Hotel (Achterdiek), Nr. 4 - Hotel Itzen (Hotel Atlantic),
Nr. 5 - de Vries und Wiers und Nr. 6 - das Kurhaus

Historie-Fresena-Wangerooge

Im Jahre 1902 baute C. P. sein zweites großes Hotel
auf der Insel Wangerooge, auch Fresena genannt
(heute Appartementhaus Fresena) und setzte dort seinen
22-jährigen Schwiegersohn Curt Dimmler als Verwalter ein.

Im selben Jahr gründete C. P. zusammen mit dem Lehrer Leege
den Juister Verschönerungsverein, der den “Verschönerungsteich”
(heute Goldfischteich genannt) in den Ostdünen mit Baumbepflanzungen anlegte.
Ausschlaggebend für die Gründung dieses Vereins war ein Gedicht eines Gastes mit dem Titel:
"Wünsche aus Juist", 1901 im Seehund veröffentlicht. Dort hieß es, dass das Trinkwasser
keine gute Qualität besitzt, die angebotene Milch verschnitten ist, die gepflasterten Wege im Ort
zu schmal und zu wenig Bänke vorhanden sind. Sowie sich kein Zahnarzt auf der Insel befindet.
Da der Badegast das höchste Gut ist, musste schnell gehandelt werden. Eine Aufgabe für C. P.,
der auch Mitglied der Badekommission wurde. Zahnarzt Scharphuis aus Norden praktizierte
daraufhin im Sommer an einigen Tagen in der Woche auf der Insel.

Historie-1902-Friesenstraße-Strandstraße

Der Sommer 1902 war verregnet und die Badesaison
schlecht besucht.
Nur 2948 verweilten gegenüber 3830 Badegäste im Jahre 1901
auf der Insel. Die Umsätze gingen zurück. Es wird viel geborgt,
womit C. P. nicht einverstanden ist. Einige Häuser stehen vor
dem Konkurs. Auch die erst im Vorjahre gegründete Thüriger-Acetylengasgesellschaft zu Erfurt, die auf Juist ein Gaswerk
betreibt und unter der Teilhaberschaft vieler Juister Betriebe
ist, steht auf wackeligen Beinen.
Das Gas nutzten einige Häuser zur Beleuchtung, denn Elektrizität
nutzte nur das Kurhaus, das ein eigenes Stromwerk besitzt.
Trotzdem ist expandieren angesagt. Im Stadium des Konkurrenz-
kapitalismus waren die Verhältnisse noch so, dass einzelne
mit Erfindungsgeist, Wagemut und konkurrenzbewusstem
Stehvermögen erstaunlich viel ausrichten konnten.
Einer von ihnen war in der Tat C. P. Freese.

Historie-1897-Hotelbauten-1

Historie-1902-Fresena-Erweiterung

Ebenfalls im Jahre 1902 denkt C. P. an die Verpachtung seines
Kaufhauses, um sich den Weg frei zu machen für weitere Projekte.
Aus einem Brief, den C. P. an seinen Berliner Freund Fritz Henning
schreibt, der sein Geschäft übernehmen soll, erfahren wir auch
vieles über die Juister Geschäftswelt.
So konnte Fritz Henning das Geschäft im Jahre 1903 als Nachfolger
übernehmen und zur Miete bei Frau Sanitätsrat Reinhard wohnen.
1905 folgte nach dem Anbau einer gusseisernen Veranda ein
Erweiterungsbau des Hotel Fresena.

So schreibt er in seinem Brief an Fritz Henning, die Verpachtung seines Geschäftes betreffend:
Was ich in Ihrem Interesse tun kann, da dürfen Sie darauf rechnen, dass wird geschehen.
Das Ausnutzen des Geschäftes und der Verdienst kann, wie ich Ihnen ja früher schon gesagt habe,
nur während der Anwesenheit der Kurgäste erst kommen.
Um möglichst die Kurgäste ganz ans Geschäft und Haus zu fesseln, habe ich dieser Tage noch
50 neue Zelte in Arbeit gegeben. Es werden dadurch nächsten Sommer etwa 200 Familien
herangezogen. Durch die Personenwaage (die C. P. vor seinem Geschäft aufstellte) lernen dann
die übrigen Kurgäste Ihr Geschäft kennen. Ich will in allem so weit vorarbeiten als eben möglich.

Historie-1909-Westfalenhof-01

1909 baute C. P. auf dem gegenüberliegenden Grundstück
eine Dependance, die er "Villa Fresena" nannte - das heutige
Hotel Westfalenhof -, sein Stammhaus wurde Hotel Fresena.

Nun verfügte er über 160 Betten. So führte C. P. schon
vor dem I. Weltkrieg das größte Juister Hotelunternehmen,
zwei Häuser 1. Ranges mit Wasserspülung, Kanalisation,
Wasserleitung und elektrischem Licht in allen Zimmern und
Restaurationsräumen - immer auf dem neuesten Stand.

Historie-1909-Pirola-Kaufhaus-Henning

Im selben Jahr zog Fritz Henning mit dem Geschäft
in sein neuerbautes Haus "Villa Pirola"

Historie-1928-FiddiesSchuppen

1919 kaufte C. P. Freese die Abbruchsteine der alten Gasanstalt
auf, die zu diesem Zeitpunkt Feek Peters gehörte, und baute damit
einen Schuppen südlich des Hotel Westfalenhof.
Später als Pferde- und Kohlenschuppen genutzt.
Auf dem Gelände des heutigen Hauses Sonneck
hatte C. P. einen Hühnerstall und einen Schweinekoven.

Historie-1906-C.P.+Gesine

1922 kaufte C. P. die an der Billstraße gelegene
"Villa Wilhelmine" und nannte das Haus fortan "Villa Inselfriede".

Historie-1930-Germania

1926 folgte eine weitere Baumaßnahme, die "Villa Germania"
als zweites Logierhaus zum Hotel, allerdings wurde nur die
eine Hälfte des geplanten Baues erstellt, aus finanziellen
Gründen musste von der zweiten Hälfte abgesehen werden.

Historie-1929-Westfalenhof

Dafür wurden westlich der "Villa Fresena" zwei Ladenlokale erstellt.
In den ersten Jahren etablierten sich dort das Prozellangeschäft
Serling und Zigarrenhaus Frese aus Bremen, später Modehaus
Willy Tiemann und die Drogerie von Gustav Mitzscherling.

Auch auf dem Bausektor tat sich sehr viel, trotz der hohen Zinsen von teilweise 15 Prozent entstanden
in den Jahren von 1925 bis 1927 große Logierhäuser, wie die "Villa Petina" (heute Josefsheim),
"Haus Ulrichsruh", "Haus Mundt", "Villa Charlottenruh", die Häuser von Wilhelm Kleen und
Gerhard Heyken sowie "Brachts Logierhaus". Bestehende Häuser wurden teilweise bedeutend vergrößert.
Mit der Zeit normalisierte sich die Wirtschaftslage. Die Organisation "Kraft durch Freude" trug dazu bei.
Auch C. P., der immer im schwarzen Frack herumlief, profitierte davon. Er konnte in einer Werbeanzeige
des Jahres 1939 bekunden, dass er das größte Hotelunternehmen auf der Insel mit 200 Betten besaß.

Historie-1930-Frisia10

Übrigens, von 1931 bis 1941 war C. P. auch Mitglied
des Aufsichtsrates der AG Reederei Norden Frisia.

Ferner war C. P. Mitbegründer der Juister Volksbank und
Juister Reederei Deutschland zusammen mit Karl Jaaksch und
Fritz Habbinga. Die Motorschiffe Deutschland I und II wurden
auf der Strecke Norddeich - Juist - Norddeich oder auch
Juist - Emden - Juist als Lustfahrt- und Linienschiffe eingesetzt.
Diese Zeit war wirtschaftlich gesehen nicht gerade rosig,
und heute wundert man sich, dass zu diesem Zeitpunkt neun
Lustfahrtschiffe auf der Insel beheimatet waren.
Die Firma Behrends besaß die Motorsegler Ilse und Juist,
die Gebrüder Eilers die "Wallfried", Wilhelm Bracht die "Westfalen",
C. P. und Partner die "Deutschland I und II", Albertus Claasen
den Motorsegler "Welle", die Gebr. Altmanns den Kutter "Georg"
und Schiffer und Bittner den Motorseglelkutter "Willy" allesamt
neben den Fahrgastschiffen der Reederei Norden Frisia und
alle beförderten Personen von und nach dem Festland.
Nur die Fahrgastschiffe der Reederei Norden Frisia durften die
Landungsbrücke benutzen, die übrigen Schiffe mussten sich
trocken fallen lassen und mit hochrädrigen Pferdewagen die Gäste
von den Schiffen abholen. Um die Zuganschlüsse zu bekommen,
legten die Privatschiffe am Kalfarmer an, um ständig Wasser unter
dem Kiel zu haben. Dieses war wegen der Untiefen gefährlich.
Claasens Hotel verlor dabei zwei Pferde, der Kutscher konnte
noch im letzten Moment von dem Juister Gemüsehändler Knieper
gerettet werden. Aber Schnelligkeit war Trumpf, auch wenn dieses
mit Risiko verbunden war.

Historie-1935-Inselbahn-mit C.P. Freese (V)

Historie-C.-P. Freese

Historie-C.P. Freese-Unterschrift

Historie-1938-C.P.Freese

Am 12.02.1941 starb C. P.

Aus seiner Ehe mit Gesine Freese stammten sieben Kinder:
- Friedrich (Hotel Fresena),
- Ella (Hotel Friesenhof),
- Marianne (Hotel Westfalenhof),
- Peter (Inselfriede),
- Mathilde und Anni (Hotel Fresena-Wangerooge & Charlotte).

Nach seinem Tode führte seine Frau den Betrieb
im Hotel Fresena (Juist) mit der Unterstützung
ihres Sohnes Friedrich weiter.

Die Juister kennen diese angesehene Frau
nur im Kontor über den Geschäftsbüchern.

Historie-1949-Westfalenhof-Kino

1949 erhielt Juist ein ortsfestes Kino.
Paul-Heinrich und Marianne (Tochter von C. P.) Ringstmeyer,
bauten an das Hotel Westfalenhof in südliche Richtung einen
Kinozweckbau, der auch für Theatervorführungen geeignet war.
Die Geschäftsführung der „Insel-Lichtspiele“ mit ihren 350 Plätzen
lag in den Händen des Bielefelder Kinobetreibers Fritz Rothschild.
Mitte der 50er-Jahre reduzierte er den Spielbetrieb außerhalb der
Touristensaison auf drei Tage in der Woche.

Historie-1951-Gesine

Am 06.01.1951 starb Gesine Freese.

Nach dem Tode seiner Mutter übernimmt Friedrich Freese
den Betrieb vom Hotel Fresena. Er verkauft auch Kohlen,
Flaschengas und später Heizöl das er im Schuppen
südlich des Hotel Westfalenhof untergebracht hatte.
Bekannt waren auch seine zwei mobilen Eiswagen.

Eine nette Geschichte sei noch eingefügt, die der Juister Lehrer Toltenier mit C. P. erlebte:
Morgens um 7:32 Uhr kommt Troltenier von der Wetterbeobachtungsstation ins Dorf und
trifft C. P. mit einem großen Rosenstrauß - wohl fünfzig Stück.

Historie-Rosenstrauß

Nach einem "Schönen, guten Morgen" fragt C. P.:
 "Na, wie wird’s Wetter?" - "Der Himmel ist bedeckt, Barometer
ist gefallen, die Luftfeuchte ist hoch, Temperatur 16,4 Grad".
- "Das sieht schlecht aus !" - "Was wollen Sie mit den vielen Rosen?"
- "Ja, mein Lieber, ich war eben bei Carl (Fischer), der hatte so
schöne Rosen in seinem Laden, da habe ich gesagt, Carl,
die Rosen nehme ich mit, hier hast du 5 Mark, mehr hast du
auch nicht dafür gegeben - da war Carl etwas ungehalten"
- "Was wollen Sie denn damit?" - "Ja, mein Lieber, klug muss
man sein, in einer Stunde kommen meine Gäste zum Frühstück,
ich stehe dann an der Tür des Frühstückszimmers und sage:
"Guten Morgen, gnädige Frau, der Himmel ist trübe, aber darf ich
Ihnen eine Freude bereiten und Ihnen eine Rose überreichen?
Jede Dame kann sich dann eine Rose aus dem Strauß aussuchen.
So muss man seine Gäste behandeln!"

Dieser Tonfall lag dem Lehrer und späteren Rektor der Inselschule noch lange im Ohr:
 So muss man seine Gäste behandeln !

Dies spricht für den unermüdlichen, fleißigen und soliden C. P. Freese.

Historie-1948-Werbeanzeige (V)

Der Westfalenhof hatte den 2. Weltkrieg unbeschadet überstanden.
Nun mussten alle Anstrengungen unternommen werden um das
Saisongeschäft wieder zu beleben.

Hierzu sehen Sie eine der ersten Werbeanzeigen nach dem Krieg.
Das Kino gab es damals noch nicht - es wurde 1949 von
Paul-Heinrich und Marianne Ringstmeyer gebaut.
War und ist bis heute das “Highlight” auf der Insel.

NEU - ab April 2011 in Digitaltechnik für ein einmaliges 3D-Erlebnis.

 

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MICHELIN